Expo Projekt für die Weltausstellung 2000
Am Rand von Hannover, in der Nachbarschaft zum ehemaligem Expo 2000 Geländes ist mit dem Kronsberg ein besonders ökologischer Stadtteil entstanden. Dieser neue Stadtteil ist flächendeckend mit Häusern bebaut worden, die ein Drittel weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Häuser.
Im Generalvertrag zur Weltausstellung ist im Artikel 1 zur Expo-Siedlung festgelegt: Sie soll durch ihre exemplarische, das Thema der Weltausstellung Mensch-Natur-Technik repräsentierende und zukunftsorientierte Ausgestaltung selbst ein Exponat der Weltausstellung darstellen...
Für alle Bauvorhaben im neuen Stadtteil Kronsberg wurde eine Reduzierung der CO2-Emissionen für Raumheizung, Warmwasser und Haushaltsstrom um 60 % gegenüber der Heizenergieverordnung und der Wärmeschutzverordnung 1995 erreicht. Somit wurden in diesem Bereich schon höhere Anforderungen gestellt als nach der heute gültigen Energieeinsparverordnung. Jedes Gebäude unterlag der Qualitätssicherung und Qualifizierung.
Nicht ohne Stolz können wir nachfolgend einige Objekte vorstellen die wir auf dem Kronsberg errichtet haben (teilweise in Arbeitsgemeinschaften mit Partnerunternehmen).
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Wohnanlage:
Projektträger:
Architekten:
Anzahl der Wohnungen:
Wohnfläche: |
P&W, Baufeld M21
P&W Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG Kronsberg
Determann und Martienssen, Hannover
Peters Sander Uhlenbusch, Hannover
171
12469 qm
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Die Wohnanlage wurde in Massivbauweise aus Kalksandsteinmauerwerk (PE-Elemente) in Verbindung mit einer 14 cm starken Kerndämmung und Verblendziegeln ausgeführt. In Teilbereichen wurde das Mauerwerk mit einem Wärmedämmverbundsystem kombiniert. Wegen der erforderlichen Luftdichtigkeit wurden die Pultdächer als doppelte Konstruktion ausgeführt. Über ein tragendes, luftdichtes Betondach wurde eine zweite Schale als gedämmte Holzkonstruktion ausgebildet. Die Balkone sind aus Betonfertigteilen auf Stahlkonsolen, die im Mauerwerk konstruktiv verankert sind. Hierbei entstehende Wärmebrücken wurden erfasst und minimiert.
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Wohnanlage:
Projektträger:
Architekten:
Anzahl der Wohnungen:
Wohnfläche: |
Kronenhof, Baufeld M31
bauatelier nord
Freudenberg, Bremen
145
9258 qm
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Die Gebäude wurden in massiver Bauweise ausgeführt. Eine Besonderheit stellt die Konstruktion der Außenwände dar, die homogen aus einem 40 cm starken Porenstein errichtet wurden. Porenbeton weist gegenüber geschäumten Kunststoffen eine günstige Öko-Bilanz auf. Es muss weniger Energie bei der Produktion aufgewendet werden, um einen vergleichbaren Dämmeffekt zu erzielen.
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Stadtvillen:
Projektträger:
Architekten:
Anzahl der Wohnungen:
Wohnfläche: |
HKF, Baufeld M 33
HKF Planen und Bauen GmbH Hannover
Gansel, Hannover
Dr. Otto und Partner, Celle
115
7624 qm
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Die Stadtvillen wurden mit Kalksandsteinen und Wärmedämmverbundsystem ausgeführt. Die mit Steingutfliesen verkleideten Sockelzonen sowie farblich abgesetzte Gebäudevorsprünge und Dachgeschosse gliedern die hell verputzten Fassaden.
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Stadtvillen:
Projektträger:
Architekten:
Anzahl der Wohnungen:
Wohnfläche: |
KSG, Baufeld M 43
KSG Kreissiedlungsgesellschaf, Laatzen
Hübotter und Fahr, Hannover
90
5397 qm
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Die zwölf paarweise angeordneten Stadthäuser wurden in Massivbauweise mit Wärmedämmverbundsystem ausgeführt. In den Sockelbereichen wurden sie mit Spaltplatten verklinkert. Die Balkone wurden als freistehende Stahlkonstruktion mit eingelegten Betonwannen ausgeführt.
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Kindertagesstätte:
Projektträger:
Architekten:
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Baufeld N 44
Stadt Hannover
Böge und Lindner-Böge, Hamburg
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Die Konstruktion verfolgt das Prinzip der Trennung von tragender und raumabschließender Funktion. Die Fassaden wurden in hoch wärmegedämmter und vorgefertigter Leichtbauweise als gedämmtes Holzständerwerk mit beidseitiger Beplankung aus Holzwerkstoffplatten ausgeführt Das Tragwerk Innenwände, Decken und Stützen wurden als Stahlbetonskelettkonstruktion ausgeführt. Massive Stahlbetondecken gewährleisten durch ihre großen Speichermassen ein ausgeglichenes Raumklima.
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Energiezentrale:
Projektträger:
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Baufeld M 62
Stadtwerke Hannover
Blockheizkraftwerk
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Das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Hannover AG umfasst ca. 2.300 Wohneinheiten sowie Infrastruktureinrichtungen im Stadtteil mit einer zu beheizenden Fläche von 240.000 qm.
Energieerzeugerleistung
Elektrische Gesamtleistung: 1.250 kW
Thermische Gesamtleistung: 11.700 kW
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